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Ayurveda: Behandlungen in Indien

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Was bedeutet eigentlich Ayurveda?

Der Begriff Ayurveda bedeutet "Lebensweisheit" und wird als die ganzheitlichste Methode angesehen, um den Körper zu behandeln. Ayurveda in Indien unterscheidet 8 verschiedene Komponenten der Behandlung:

  1. Kayachikitsa (die Medizin/Funktionsweise des Körpers)
  2. Kaumara Bhrtya (speziell für Kinder/pädiatrische Patienten)
  3. Salyatantra (chirurgische Techniken)
  4. Shalakyatantra (Behandlung von Leiden mit Effekt auf Ohren, Nase und Rachen etc)
  5. Bhutavidya (Erleichterung durch Veränderung der Einstellung)
  6. Agadatantra (Toxikologie)
  7. Rasayantantra (Verjüngung und länger Leben)
  8. Vajikaranatantra (Erfahrung des Körpers und mehr Lust in Ihrem Leben)

Aryuveda wurde in verschiedene Kategorien aufgeteilt und besitzt ein umfangreiches Wissen der Heilkunde. Ayurveda folgt historisch überlieferten Texten und der Grundansicht, daß das Universum und unser Geist im Einklang sein müssen mit dem physischen Körper.

Tritt eine Krankheit oder ein Leiden auf, so liegt die Ursache in einer Unausgeglichenheit zwischen Geist und Körper.

Ayurveda nennt 7 Gewebe: Rasa (Plasma), Rakta (Blut), Mamsa (Muskeln), Meda (Fett), Asthi (Knochen), Majja (Mark) und Shukra (Samen).

Nach den alten Texten wird die ayurvedische Behandlung nach den Basiselementen des Universums aufgebaut: Raum, Luft, Feuer, Wasser und Erde. Diese Elemente wiederum formen den Körper und somit die drei "doshas" der Behandlung.

Alle Menschen dieser Welt vereinigen in sich einen Mix dieser grundlegenden Elemente: ‘Vata Dosha’ (Raum & Luft), ‘Pitta Dosha’ (Feuer & Wasser) und ‘Kalpa dosha’ (Erde & Wasser). Diese 3 Doshas sollten in unserem Körper vereinigt sein und zusammenarbeiten mit unseren Organen und allen komplexen Funktionen, die unser Körper täglich leisten muss. Der Körper braucht ein Gleichgewicht in den 3 Doshas und somit mit dem Universum um richtig funktionieren zu können. Ayurvedische Behandlungen verfolgen auch den Ansatz, daß unser Körper über Kanäle verfügt, die durch Praktiken wie Yoga, Massage und Meditation freigehalten werden können. Es hilft die Anspannung und Krankheit auszuatmen durch bestimmte Atemtechniken. Ayurveda in Indien hat 8 Wege um Probleme zu erkennen und glaubt stark an das Kozept ‘Dinacharya’. Dieses propagiert einen natürlichen Rhythmus von Schlaf, Bewegung, Meditation und Arbeit als Grundlage für ein gesundes Leben. Die WHO hat sogar Ayurveda als eine traditionelle Heilmethode anerkannt und die Forschung in diesem Bereich gefördert.

Der Behandlungsverlauf beim Ayurveda

Ayurveda ist also ein ganzheitlicher Ansatz um den Körper mit dem Geist und dem Universum in Einklang zu bringen durch die Doshas. Das wird erreicht durch Diäten, verschiedene Massagen, Kräuterölen auf dem Körper und durch Kräuteranwendungen mit Blättern und Pudern. Ein ausgebildeter Arzt wird Sie in diesem Prozess begleiten und nach einer umfassenden Diagnose, ein maßgeschneidertes Programm für Sie zusammenstellen. Yoga und Meditation gehören in jedem Fall dazu. Auch kürzere Programme können gebucht werden zur Verjüngung oder kurzen Wellnesskur.

Vorteile von Ayurvedabehandlungen in Indien

Die Vorteile einer solchen Behandlung können schnell wahrgenommen werden. Es reduziert Stress des Geistes und wird Ihnen helfen, effektiver an Ihrer physischen und mentalen Stärke zu arbeiten. So bleiben Sie auch langfristig besser im Einklang. Außerdem kann es auch helfen, unnötige Fette in Ihrem Körper zu eliminieren durch gezielte, verschriebene Praktiken. Ayurveda in Indien fokussiert auf die innere Stärke des Körpers und lässt Ihren Körper wieder von innnen heraus erstrahlen. Ayurvedische Behandlungen sind ebenso erfolgreich bei der Bekämpfung von Diabetes und hohem Blutdruck, welche heutzutage oft die Ursache sind für schwerwiegende medizinische Probleme. Fazit: diese Behandlung reinigt Ihren Körper und bietet Ihnen eine sichere Alternative Ihren Körper zu heilen ohne böse Nebenwirkungen!  

Die Verfügbarkeit von Ayurveda Behandlungen in Indien

Dieser ganzheitliche Ansatz hat sich über ganz Indien ausgebreitet und wird überall angewandt. Besonders in Südindien werden zahlreiche Ayurvedabehandlungen angeboten und es gibt Retreats, die sich darauf spezialisiert haben. Regionen wie Kerala und Karnataka bieten Strand und Ayurveda. Man findet dort sehr exquisite Ayurvedacenter und Krankenhäuser, sowie Resorts in Rishikesh und Umgebung. Eine tolle Umgebung fördert ebenfalls die Heilung und so empfehlen wir z.B. die Backwaters von Kerala oder die Wälder.

Beste Zeit für eine Behandlung 

Ayurveda kann man prinzipiell das ganze Jahr machen. Die Inder sagen, daß die Monsunzeit die beste Zeit dafür sei, da dies die angenehme Zeit nach der Hitze ist und die Luft rein ist (die Luftverschmutzung ist geringer). Diese Aspekte helfen im Heilungsprozess, sind jedoch für uns, die aus Europa kommen, eher nebensächlich. Das Gewebe ‘Dhatus’ werden weicher und die Ayurvedapraktiken und Therapien sind so effektiver.

Die Behandlung im Detail

1. Diagnose

Jede Behandlung beginnt mit 3 diagnostischen Prozessen: 1) Darshana – Observierung, 2) Sparshana - physische Examinierung und 3) Prasna – Befragung. Der Vaidya (Doktor) bestimmt Ihre Doshas oder Körperverfassung durch ausgiebige Begutachtung des Individuums, um dann die beste Behandlungsmethode für Sie zu finden.

2. Behandlungstherapie

Für jeden beginnt die Behandlung erst nach einer gründlichen Recherche durch den Vaidya (Doktor). So ist Ihre Behandlung ideal auf Ihre Leiden abgestimmt und kann gezielt behandeln. Aufgrund dieser individuellen Methode ist es anzuraten schon vor Ihrer Buchung Kontakt zur dem Vaidya aufzunehmen um die komplette Behandlung zeitnah beginnen und abschließen zu können.

3. Medizin

Die therapeutischen Maßnahmen werden begleitet von spezieller Medizin zur oralen Aufnahme. Gemäß traditioneller aryuvedischer Prinzipien wird die Medizin für den inneren und äußeren Gebrauch aus organischen, lokalen Kräutern zusammengestellt. Diese werden im eigenen Kräutergarten angebaut.

Alle Kräuter werden frisch gepflückt und die Medizin individuell frisch zubereitet. Dies fördert die Effektivität. Die spezielle Ayurvedaküche arbeitet hygienisch und nach traditioneller Praktiken. Die Einnahme der Medikamente ist unbedingt erforderlich und fördert den Heilungsprozess.

4. Essen

Diät und Lebensstil stellen einen wichtigen Aspekt dar im aryuvedischen Heilungsprozess. Spezifische Richtlinien sollten befolgt werden während des Essens. Ayurveda unterscheidet zwischen 6 verschiedenen Geschmäckern bzw. Rasas, die mit den 5 Elementen des Körpers interagieren. Essen ist ein wichtiger Faktor um die Bioenergie in Balance zu halten. Ayurveda empfiehlt auch den Konsum von frischen und organischen Sachen und einer bewussten und meditativen Aufnahme dessen. Diese Basisprinzipien werden streng befolgt und der Doktor verschreibt Ihnen eine Sattvic diät, die eine korrektive und revitalisierende Rolle spielen sollte. Der Küchenchef wird hierbei involviert und hält sich für jeden Patienten an die vorgeschriebene Diät.

5. Yoga & Meditation

Yoga ist eine traditionell indische Praxis für die Physis, mental und spirituell und kann bis zum 5. oder 6. Jahrhundert vor Christus zurückverfolgt werden. Es bedeutet zu ‘integrieren’, ‘kombinieren’ oder ‘vereinen’ und beschreibt Wege den Körper, die Sinne, die Lebensenergie, den Geist und das Bewusstsein zu vereinen. Yoga wird also genutzt um Aryuveda durch langsame und gleichmäßige aasanas zu vervollständigen und eine Kontrolle über den Geist zu erlangen. Yoga ist für alle zugänglich und für jeden Level verfügbar. Es gibt keine Altersbegrenzung und kein Vorwissen ist nötig.

Meditation

Die therapeutischen Maßnahmen werden begleitet von spezieller Medizin zur oralen Aufnahme. Gemäß traditioneller aryuvedischer Prinzipien wird die Medizin für den inneren und äußeren Gebrauch aus organischen, lokalen Kräutern zusammengestellt. Diese werden im eigenen Kräutergarten angebaut.

Alle Kräuter werden frisch gepflückt und die Medizin individuell frisch zubereitet. Dies fördert die Effektivität. Die spezielle Ayurvedaküche arbeitet hygienisch und nach traditioneller Praktiken. Die Einnahme der Medikamente ist unbedingt erforderlich und fördert den Heilungsprozess.

Meditation ist eine Praxis um den Geist zu disziplinieren und neue Denkansätze zu fördern. Meditationtechniken entschleunigen und entspannen den Geist und Körper. Anfangs finden es einige Menschen schwierig sich zu fokussieren und sich auf die Praxis zu konzentrieren und sind dadurch irritiert fühlen. Nach einigen Tagen wird dieses Gefühl jedoch nachlassen. Die Meditations- und Atemtechniken – Pranayama — haben einen beruhigenden und verjüngenden Effekt.

6. Satsang

Satsang kann übersetzt werden mit ‘wahrer Gesellschaft’ (sat- wahr, sang- Gesellschaft). Dies war schon immer ein fundamentales Element der indischen Philosofie und bedeutet:

  1. Gesellschaft der höchsten Wahrheit, 2. Gesellschaft eines Guru, 3. Gesellschaft von Menschen, die zuhören, sprechen und an der Wahrheitsfindung interessiert sind. Dazu gehört auch das Studium der Schriften, diese zu reflektieren, ihre Aussage zu verinnerlichen und darüber zu diskutieren. Man versucht, dieses Verständnis ins Alltagsleben zu integrieren. Die Idee von Satsang reicht zurück zu den Rishis und antiken, indischen Meistern, wie z.B. Vedavyasa und Valmiki, die ihr Wissen und ihre Werte erklärten. Satsangs sind also ein wichtiger Aspekt der ayurvedischen Behandlung, da diese aufbauen und den Heilungsprozess beschleunigen. Positive Energie wird freigesetzt! Patienten werden dazu angehalten an diesen Ritualen und Zeremonien teilzunehmen. Hierzu zählt auch klassische Musik, Tanz, Mantra singen, Gespräche, Yoga und Meditation.

Die beste Reisezeit für Rundreisen in Rajasthan

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Winter in Rajasthan – Oktober bis März

Der Winter ist die beste Zeit um in Rajasthan zu reisen und sich einen Überblick über diese farbenfrohe Kultur zu verschaffen. Obwohl in einigen Regionen die Temperaturen dann bis zum Gefrierpunkt abrutschen können, ist dies die Zeit der meisten Rundreisen in Rajasthan.

Reiseziele wie JodhpurJaisalmerBikanerund Jaipur sind dann sehr populär.

Touristen aus aller Welt, die kulturelle Erfahrungen in unentdeckten Gebieten bevorzugen reisen auch gern nach Bundi, Mandawa, Ranakpur und Rohet etc. Das beliebte und wichtige Kamelfest, diePushkar Mela wird auch im November in Pushkar ausgetragen. Die Monate November bis Februar sind meine bevorzugten Monate für Rundreisen in Rajasthan.

Ideen zu Reise nach Rajasthan

(Alle unsere Pläne sind Vorschläge und können auf Wunsch verändert werden)

Monsun in Rajasthan – Juli bis September

Wenn der Monsun die ansonsten trockenen und sandigen Landschaften mit Wasser anreichert, wird Rajasthan zu wohl einem der schönsten Länder der Welt. Pfauen tanzen zur Musik des Regens und die gesamte Welt scheint verzaubert. Eine Reise in Rajasthan in dieser Zeit sollte Udaipur nicht auslassen.

Liebevoll auch als Venedig des Ostens bezeichnet entfaltet es dann seine volle Pracht, wenn die umliegenden Seen sich mit Wasser füllen.Diese wohl romantischste Stadt in Indien ist eine alte Königsstadt. Hier kann man in dem Luxushotel Taj Lake Palace wohnen wie ein Maharadscha in einem der romantischsten Hotels der Welt. Also ist auch eine Reise nach Rajasthan während des Monsuns eine gute Wahl!

Sommer in Rajasthan- April bis Juni

Die Sommer in Rajasthan sind sehr heiß und feucht mit Durchschnittstemperaturen von bis zu 45 Grad Celsius. Dieses Phänomen findet zwischen April und Juni statt und die Tharwüste zeigt ihren goldenen Sand in der gleißenden Hitze.

Reisen in Rajasthan sollten nicht unbedingt in der Sommerzeit geplant werden. Rundreisen Rajasthan ist nicht auf dem Agenda der Sommer-reiseziele in Indien. Ausnahme ist da nur die Bergstation Mount Abu.

Wie reist man in Rajasthan

Rajasthan ist eines der meist besuchten Ziele Indiens. Rajasthan ist bekannt für seine farbenfrohe Kultur, Forts &Paläste, einem reichen Erbe, der Wüste u.v.m. Es ist sehr einfach zu erreichen und gut angebunden an die Welt. Untenstehend finden Sie weitere Details dazu.

Per Fahrzeug

Dies ist wohl die beste Variante um in Rajasthan zu reisen. Die beeindruckende Landschaft Rajasthans ist der Garant für einen guten Roadtrip. Wir haben eine Liste erstellt um die Abstände aus verschiedenen Städten für die Reiseplanung zu verdeutlichen. Abstände wurden zu Jaipur und Udaipur verglichen,  je nachdem welche Stadt früher erreichbar ist.

  • New Delhi- Jaipur:Entfernung 274 Km. Zeit: 4 Std.
  • Haryana- Jaipur:Entfernung 303 Km. Zeit: 4 Std. 36 min.
  • Agra-Jaipur:Entfernung 235 Km. Zeit: 4 Std. 11 min.
  • Ahmedabad- Udaipur:Entfernung 256 Km. Zeit: 3 Std. 44 min
  • Vadodra-Udaipur:Entfernung 355 Km. Zeit: 4 Std. 56 min
  • Surat-Udaipur:Entfernung 509 km. Zeit: 7 Std.
  • Mumbai- Udaipur:Entfernung 775 km. Zeit: 10 Std. 53 min.

Per Flugzeug

Rajasthan hat 3 wichtige Flughäfen und ist gut erreichbar. Ein Inlands- und internationaler Flughafen ist in Jaipur und die meisten Flüge gehen international ab Delhi, welches  260 km entfernt liegt von Jaipur. UdaipurJaisalmer und Jodhpur haben Flughäfen für Inlandsflüge und können aus den meisten Städten Indiens angeflogen werden.

Per Bahn

Bei Rundreisen Rajasthan den Zug zu nutzen ist eine gute Option. Rajasthan hat ein Schienennetz von 4600 Km und ist daher gut erreichbar aus allen Regionen. Direkte Zugverbindungen gibt es aus Delhi, Mumbai, Chennai, Kolkata, Hyderabad und Bangalore.

Falls Sie mal etwas richtig  exklusives und unvergessliches erleben wollen, so sollten Sie auch einen Blick werfen auf unsere Rubrik Luxuszüge in Indien. Die bekanntesten Touristenziele in Rajasthan können auch wie ein Maharadscha im Luxuszug Palace on Wheels, Royal Rajasthan on Wheels und Maharajas Express erkundet werden. Diese Züge bieten 3-7 Nächte all inclusive Rundreisen in Rajasthan.

Straßennetz

Dieser Staat hat gute state und national highways. Es gibt 20 National Highways, die sich durch das Land winden über 6373 km. Der bekannteste National Highway ist der NH8, der durch Delhi, Jaipur, Udaipur, Ahmedabad, Vadodra, Mumbai und vielen anderen Orten führt.

Diejenigen, die per Bus reisen möchten in Rajasthan können in staatlichen Bussen reisen. DieRajasthan State Road Transport Corporation (RSRTC) operiert seit 49 Jahren und es gibt mehr als 5000 Busse und 56 Busbahnhöfen in diesem Staat. Drei von diesen Bahnhöfen operieren in Nachbarstaaten. Die anschließenden Regionen sind Haryana, Gujarat, Punjab, Delhi, Uttar Pradesh, Himachal Pradesh, Madhya Pradesh und Maharashtra.

Schauen Sie auch auf unsere Spanische und Französische Seite

Reise-Empfehlungen für INDIEN

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WÄHRUNG

80 indische Rupien sind derzeit rund 1 Euro (Stand: Jan. 2020). Es gibt Banknoten a 10, 20, 50, 100, 500 und 2000 Rupien. Die Abkürzung lautet INR.

Rupien sind geschützt und dürfen das Land nicht verlassen. Deswegen kann man auch keine Rupien wechseln im Herkunftsland sondern muss in Indien wechseln. Der 1. Wechsel kann am Flughafen oder im Hotel gemacht werden. Unsere Agentur kann auf Anfrage auch vorab schon Geld wechseln und Sie damit am Flughafen empfangen.

Es ist üblich für Waren und Dienstleistungen in bar zu bezahlen. Geldautomaten, sogenannte ATM’s, sind weit verbreitet und Ihr Fahrer oder Guide wird Ihnen bei der Suche behilflich sein. Manche Geldinstitute akzeptieren noch keine internationalen Karten, so daß man evtl mehrer Automaten ausprobieren muss.

Wichtig! Informieren Sie Ihre Bank über Ihre Reise nach Indien, ansonsten kann es passieren, dass die Bank das Konto sperrt aufgrund von ungewöhnlichen Aktivitäten. Das ist sehr lästig und ärgerlich für unsere Kunden und kann so vermieden werden.

MEDIZINISCHE VORKEHRUNGEN

Wir empfehlen Ihnen dringend, ca. 4 Wochen vor Ihrer Reise Ihren Hausarzt aufzusuchen. Dieser kann aufgrund Ihrer Reiseregion und mit Hinblick auf Ihre Krankengeschichte festlegen, welche Impfungen Sie nehmen sollten. Dringend empfohlen wird auf jeden Fall Hepatitis A, Tetanus und Typhoid. Weitere Impfungen wie Cholera, Diptherie, Hepatitis B, Japanische Encephalitis und Tollwut können in Erwägung gezogen werden.

Rajasthan und Umgebung wird als niedriges bis kein Risiko-Gebiet für Malaria eingestuft. Daher kann man von Malariaprophylaxe eher absehen. Bitte informieren Sie sich, welches Risiko in welcher Region gerade besteht.

Während Sie in Indien sind, sollten Sie nur Wasser aus der versiegelten Flasche trinken und KEIN Leitungswasser. Stellen Sie sicher, dass das Siegel unversehrt ist. Getränke mit Kohlensäure sind grundsätzlich unbedenklich. Bei Zugabe von Eiswürfeln sollte gewährleistet sein, dass es sich hierbei ebenfalls um Trinkwasser handelt.

Essen Sie in den ersten Tagen nicht zu viel und keine frittierten Dinge, da sich Ihr System erst an die ungewohnte Nahrung gewöhnen muss. Salat oder andere Rohkost sollte vermieden werden oder mit Trinkwasser gewaschen sein.

Indisches Bier, Gin und Rum sind durchaus trinkbar, wobei einige einheimische Whiskeys nicht immer qualitativ hochwertig sind. Wein bekommt man selten und dieser ist dann auch recht teuer. Lassen Sie sich vor der Bestellung den Preis nennen. Importierter Alkohol ist ebenfalls erhältlich aber teuer.

Des Weiteren würden wir Ihnen dazu raten, einige Medikamente von zuhause mitzubringen (gegen Durchfall, Insektenschutz, Sonnencreme und Schmerzmittel). Diese gibt es auch in Indien aber viele Gäste fühlen sich sicherer mit Ihren bekannten Medikamenten.

Dringend raten wir zu einer Reisversicherung, die auch das außereuropäische Ausland mit einschließt und die über den Zeitraum Ihrer Reise die Gültigkeit behält. Die Versicherungen sollte eine Rückführung ins Heimatland im Notfall übernehmen.

KLEIDUNG

Obwohl die meisten Hotels keine Kleiderordnung haben und nicht auf Anzüge bestehen, ist ein gepflegtes, äußeres Erscheinungsbild doch sehr wichtig in Indien. Gehobenere Restaurants/Hotels wie z.B. Oberoi- und Tajhotels erlauben keine kurzen Hosen und Sandalen für Männer.

Denken Sie in jedem Fall an eine Sonnenbrille und einen Sonnenhut oder ein Tuch.

Während des Tages trägt man am besten luftige Baumwollkleidung und gut ventilierte Schuhe mit Socken, da Sandalen Steine und Staub reinlassen. Kleiden Sie sich nicht zu freizügig und bedecken Sie Ihre Schultern. Kleider oder Hosen sollten die Knie bedecken. Dies gilt ins besondere in Tempeln .

Einige Monumente/Tempel gewähren nur Einlass ohne Schuhe. In diesem Fall sind Socken ganz hilfreich, da einige Steinwege am Nachmittag sehr heiß werden können.

Früh morgens und in der Nacht kann es in Nordindien, besonders von Dezember bis Ende Februar, sehr kalt werden. Manchmal geht die Temperatur bis an den Gefrierpunkt runter. Adäquate Kleidung sollte mitgeführt werden.

Einige Mittelklassehotels verfügen über keine Heizung, so dass Schlafanzüge sinnvoll wären. Badelatschen für die kalten Flure sollten auch nicht fehlen.

In Safariparks sollte grelle, farbenfrohe Kleidung vermieden werden, um Tiere nicht abzuschrecken.

Frühmorgens fahren wir oft in Jeeps in die Parks-dann kann es noch sehr kalt sein. Verwenden Sie am besten die Zwiebeltechnik und legen Sie mehrere Kleidungsstücke an. Im Laufe des Tages kann bei steigenden Temperaturen eine Schicht nach der anderen abgelegt werden.

WÄSCHE

Die meisten Hotels und Resorts bieten einen Waschservice an. Meist ist es noch am gleichen Tag fertig. Oftmals ist das jedoch recht teuer. In besuchteren Orten findet man auch auf der Straße einen guten und günstigen “laundry-service“.

KAMERAS

Es wird eine Gebühr erhoben um Kameras mit in Monumente und Naturparks zu nehmen. Die meisten Inder stören sich daran nicht. Sehen Sie es als gegeben und erhöhtes Eintrittsgeld. Lassen Sie uns wissen, wenn Sie professionell fotografieren und/oder ein Stativ mitführen. Man benötigt eine Erlaubnis, die wir vorweg bei den Behörden einholen können.

FAHRER UND VERKEHR

In Indien herrscht Linksverkehr! Das heißt jedoch nicht, dass nicht auch mal rechts gefahren wird, wenn dort gerade frei ist. Das wird akzeptiert und der Fahrer wird rechtzeitig wieder auf die linke Spur wechseln.

Der erste Eindruck vom Verkehr in Indien wird Sie erschüttern und keine klaren Regeln erkennen lassen. Wir versichern Ihnen jedoch, dass es in Indien auch gilt Regeln zu befolgen und sich dahinter eine gewisse Logik verbirgt. Vielfach wird über die Hupe kommuniziert, was schon mal an den Nerven zehren kann. Dies ist aber nicht zu vermeiden, da auch ein überholen durch ein hupen angekündigt wird. Man verlässt sich auch auf die Anderen und erwartet das ständige „Hallo-hier komm ich jetzt!“ Die Hupe wird hier wohl mehr genutzt als irgendwo sonst. Das ist kein Zeichen der Aggression sondern dient allein der Sicherheit.

Wir versichern Ihnen, dass unsere Fahrer geprüft werden und tatsächlich einen gültigen Führerschein besitzen. Die meisten unserer Fahrer haben langjährige Erfahrung und sind wahre Künstler auf der Straße und kennen die Region in- und auswendig.

Dennoch ist Indien ein großes Land mit wenig Straßenbeschilderungen und daher wundern Sie sich nicht, wenn der Fahrer auch mal nach dem Weg fragt.

Auf dem Weg zu Ihrem nächsten Ziel werden Sie viele interessante Dinge am Straßenrand entdecken. Kleine Dörfer mit geschäftigem Treiben, Märkte und Tiere und vieles mehr. Sie sollen wissen, dass Sie Ihren Fahrer ständig bitten können zu halten, damit Sie ein Foto machen können oder sich etwas genauer ansehen. Außerdem hat unser Fahrer immer Trinkwasser dabei. Fragen Sie ihn danach, wenn Sie durstig sind.

Unsere Fahrzeuge werden nach jeder Tour gewartet und sind gut unterhalten. Standardsicherheitsvorschriften wie Gurte, Airbags sind vorhanden.

INLANDSFLÜGE

Das Freigepäck in Indien beträgt nur 15kg pro Person und aufgegebenem Gepäckstück und 7kg Handgepäck. Falls Sie mehr Gepäck aufgeben möchten, so können Sie dies angeben. Das Kosten in der Regel ca. 3,-€ pro Kg. Bei Gruppenreisen können die Personen das Freigepäck unter sich aufteilen, jedoch darf kein Gepäckstück mehr als 32kg wiegen.

ELEKTRIZITÄT

Das Stromnetz in Indien hat 220 Volt Wechselstrom. Wenn Sie Geräte mit 110 Volt verwenden wollen, so benötigen Sie einen Reiseadapter mit Schalter(meist amerikanische Geräte). Gäste mit Geräten mit 230 Volt (aus Australien, Europa und Großbrittanien) brauchen lediglich einen Reiseadapter für die anderen Steckdosen.

TRINKGELDER

Dies scheint oft ein heikles Thema zu sein und viele Völker kennen es nicht aus Ihrem eigenen Land. In Indien sind Trinkgelder (bakshish) nicht weg zu denken. Selbst bei den Löhnen wird vielfach das Trinkgeld bereits mit einkalkuliert und ist deswegen auch notwendig für den Fahrer /Dienstleister.

Da viele Gäste nicht wissen, wieviel man geben sollte, geben wir Ihnen hier eine Richtlinie. Natürlich können Sie das Trinkgeld bei Zufriedenheit auch gern erhöhen bzw. bei Unzufriedenheit vermindern. Wir bitten Sie dringend, uns bei Unzufriedenheit gleich eine Meldung zu machen, damit dieser Missstand gleich beseitigt werden kann.

Wenn das Hotelpersonal die Koffer auf Ihr Zimmer trägt, empfehlen wir 50-100 INR zu zahlen (-,60-1,20€).

Im Restaurant werden 10% der Rechnung als angemessen empfunden.

Bei Tempeln sollte eine kleine Spende von 50 INR gegeben werden und 10 INR für den Schuhaufpasser.

Ihre Guides sollten so 500-1000 INR pro Tag6-12€) erhalten. Auch hier sei angemerkt, das auch mehr gegeben werden kann.

Dem Fahrer sollten Sie 300-500 INR pro Tag 3,607€) am Ende der Dienstleistung übergeben.

Bedenken Sie bitte, dass ein sehr niedriges Trinkgeld als Beleidigung gedeutet werden könnte. Sogar noch mehr als gar keins! Daher geben Sie besser nichts als zu wenig wenn Sie nicht mehr genug Geld dabei haben.

WICHTIGE KULTURELLE ASPEKTE

Wundern Sie sich nicht, wenn Sie als Frau in der Öffentlichkeit oder in Hotels ignoriert werden. In Indien gilt es als unhöflich eine Frau anzusprechen, wenn ein Mann zugegen ist. Das kann sehr schwierig werden und Sie sollten sich vor Augen halten, dass es tief verwurzelt ist in der indischen Kultur. Nehmen Sie es nicht persönlich!

Inder stellen sich nicht gern in einer Warteschlange an und es wird gedrängelt und geschubst. Das kann sehr aufwühlend sein. Manchmal muss man eben tief durchatmen!

Manchmal mag der Guide oder Chauffeur Worte benutzen, die Ihnen rüde erscheinen. Bedenken Sie bitte, dass deren Vokabular limitiert ist und Sie nicht immer die richtigen Worte wählen. Die Inder sind im allgemeinen sehr höflich und würden Sie niemals absichtlich beleidigen.

VISA

Alle Nationalitäten benötigen ein Visum und in Indien einzureisen. Sie müssen vorher an der Botschaft ein 6-Monatsvisum beantragen oder Sie können online ein 60 Tage E-Touristvisa beantragen. Das E-Visum ist nicht für alle Nationalitäten zugelassen. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig vor Ihrer Reise. Für deutsche Staatsbürger ist es möglich und kostet derzeit 50 US$.

Die besten Tigerreservate Indiens

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Die schönsten Tigerreservate Indiens , Tigerreisen in Indien

Die Tigerpopulation Indiens

Abholzung,illegaler Handel, Jagd und das Töten aus “Spaß”-das alles mussten die Tiger ertragen. Tiger waren nahezu ausgerottet in Indien nachdem die Nachfrage nach Ihrem Fell und anderen Körperteilen immens stieg. Erst nach 2006, als die Population auf 1.411 Tiger absackte, kam das Konzept der Tigerreservate auf, und die Tiere wurden unter Schutz gestellt.

Als Resultat dieser Initiativen stiegen die Zahlen der Tiger wieder auf 1.706 in 2011, 2.226 in 2014 und 2.500 in 2016. Langsam aber sicher bekam Indien wieder den Ruf ein gutes Land zu sein um Tiger zu beobachten-mit 50 Tigerreservaten gibt es viele Optionen.

Die besten Tigerreservate Indiens
Die besten Tigerreservate Indiens

Wir möchten Ihnen hier die besten Orte vorstellen, um Tiger in Indien zu sehen : Die besten Tigerreservate Indiens

Bandhavgarh National Park

Falls Sie schon mal auf einer Safari waren um Tiger zu beobachten, wissen Sie bereits, wie schwierig es sein kann, diese Tiere in Ihrem natürlichen Habitat zu finden.Im Bandhavgarh National Park allerdings steigen Ihre Chancen um ein Vielfaches, denn hier gibt es noch richtig viele Tiger. Der Park liegt im Umaria-distrikt von Madhya Pradesh und zieht sich weitere 100 qkm. Bei der letzten Zählung hat man 63 Tiger registriert. Früher war der Park sogar dafür bekannt weiße Tiger zu beherbergen aber da wurde der letzte leider in 1951 gesichtet.

Tiger im Bandhavgarh-Nationalpark
Tiger im Bandhavgarh-Nationalpark

Unternehmen, die möglich sind: Trek zu einem der ältesten Befestigungsanlagen,dem Bandhavgarh Fort; Besuch des Baghel Museums; Besuch des Jwalamukhi Tempels; bekommen Sie einen Eindruck vom Leben auf dem Dorf in Tala

Beste Besuchszeit: Oktober bis Juni

Ranthambore Tiger Reservat

Dieser 1.443 qkm große Nationalpark ist einer der Favoriten bei Tigerenthusiasten. Früher war dieser Park der Jagdgrund von den Maharajas von Jaipur und die Popularität stieg als in den Sechzigern Königin Elizabeth II und Prinz Philip hier einen Tiger erschossen.

1973 wurden die Tiger unter Schutz gestellt und erst seit jeher konnte sich die Zahl der Tiger erholen. Die letzte Zählung in 2014 bestätigte, dass 62 Tiger im Reservat leben.

Dieser Park ist auch einer der schönsten mit seinen alten Ruinen und Teichen und daher sehr beliebt bei sowohl Historikern als auch Naturfotografen.

Tiger im Ranthambore-Nationalpark
Tiger im Ranthambore-Nationalpark

Dinge, die man unternehmen kann: Verbringen Sie einen Abend am Mansarovar-see; Besuch des beeindruckenden Ranthambore Fort; spüre die Verbindung zum Göttlichen im Trinetra Ganesh Tempel; statten Sie dem Rajiv Gandhi Regional Museum für Naturgeschichte einen Besuch ab.

Beste Besuchszeit: Oktober bis April

Kanha Tiger Reservat

Dieser 2.060 qkm große Nationalpark ist nicht nur einer der größten im Lande sondern auch der Park, der am besten geschützt wird. Parkwächter berichteten von Sichtungen von 80 ausgewachsenen Tieren und 25 Jungtieren.

Tiger im Kanha-Nationalpark
Tiger im Kanha-Nationalpark

Der Park ist in 4 Zonen unterteilt – Kisli, Kanha, Mukki und Sarhi und neben dem Königstiger kann man hier auch Barasinghas finden, die es nur hier gibt.

Weitere Besichtigungsmöglichkeiten: Besuch des Kanha Museums

Beste Besuchszeit: November bis Mai

Satpura National Park

Für die Entdecker und Abenteurer unten Ihnen würden wir den Satpura Nationalpark empfehlen, der noch sehr viel wilder ist und seltener besucht wird. Dies ist einer der jüngeren Nationalparks des Landes, der im Jahre 1981 gegründet wurde. Es werden nicht mehr als 12 Fahrzeuge gleichzeitig in den Park gelassen und somit die Touristenzahlen begrenzt. Eigentlich ist der Park berühmt für seine Leoparden und Lippenbären aber es gibt auch eine Population von 65 Tigern (Stand: 2014).

Tiger im Satpura-Nationalpark
Tiger im Satpura-Nationalpark

Weitere Besichtigungsmöglichkeiten: Besuch der massiven Pandav Höhlen; zollen Sie dem Shri Nagdwar Swami’s Tempel Ihren Respekt; entspannen Sie an den Bee Fällen

Beste Besuchszeit: Oktober bis April


Jim Corbett National Park

Denkt man an Tiger in Indien, so denken die meisten an den Jim Corbett National Park. Corbett ist der meistbesuchte Nationalpark des Landes, da dieser sehr leicht erreichbar ist und eine lange Geschichte aufweist.

Gegründet in 1936 als Hailey National Park, wurde er Mitte der 50-er Jahre umbenannt zu Ehren eines Jägers, der zum Wildschützer wurde. Das Wildlife Institute von Indien erklärte in seinem Bericht von 2016, dass Corbett das Reservat mit den meisten Tigern sei-einer stolzen Zahl von 215 Wildkatzen. Auch hier hängt eine Sichtung jedoch von Ihrem Guide und Ihrem Glück ab, aber die Geschichten über den dichten Dschungel werden Sie in Ihren Bann ziehen

Tiger im Jim-Corbett-Nationalpark
Tiger im Jim-Corbett-Nationalpark

Sehenswürdigkeiten: Besuch des berühmten Garjiya Devi Tempels; bilden Sie sich Jim Corbett Museum weiter; entspannen bei den Corbett Fällen.

Beste Besuchszeit: November bis Juni

Pench National Park

Obwohl besuchtere Nationalparks wie Bandhavgarh und Kanha in der näheren Umgebung liegen, ist Madhya Pradesh’s Pench National Park doch ein guter Ort um Tiger zu sichten. Weniger Touristen und die Optionen im Park zu campen machen diesen Park so interessant für Abenteurer und Naturliebhaber gleichermaßen. Nach einer Zählung in  2016 sollen hier 53 Tiger leben.

Fun Fact: Collarwali, auch bekannt als die Supermutti der Tigerwelt lebt im Pench National Park. Sie hat in 2017 ihr 7. Junges zur Welt gebracht, was eine hohe Zahl ist für wild lebende Tiger.

Tiger im Pench-Nationalpark
Tiger im Pench-Nationalpark

Andere Sehenswürdigkeit: Besuch des Mahakaleshwar-Tempels.

Beste Besuchszeit: Februar bis April

Tadoba National Park

Dieser Park befindet sich im  Chandrapur-distrikt von Maharashtra und wird auch “der Juwel Vidharba” genannt. Der Park wurde als  ‘Project Tiger’  Reservat in 1999 gegründet und seitdem gibt es sehr viel mehr Tiger in diesem Gebiet. 88 Tiger wurden  im August 2016 gezählt! Außerdem ist dieser Park mit mehr als 200 Arten ein Eldorado für Vogelbeobachter wie z.B. der Schlangenweihe, einer Schlangenadlerart, dem Graukopfseeadler und dem Haubenadler.
Weitere Sehenswürdigkeiten: Besuch des berühmten Mahakali Tempels von Chandrapur; verbringen Sie Zeit am Tadoba See.

Tiger im Tadoba-Nationalpark
Tiger im Tadoba-Nationalpark

Beste Besuchszeit: April bis  Mai

Sundarban National Park

Dieser Park beherbergt die größten Mangrovenwälder der Welt und somit auch eine große Vielfalt an Flora und Fauna. Hier kann man auch den bengalischen Königstiger noch finden. Ungefähr 80 Exemplare sollen hier noch leben die sich an das Terrain gewöhnt haben und gelernt haben durch das Salzwasser zu schwimmen. Weitere bedrohte Tierarten wie die Batagurschildkröte, Königskrabben und die Oliv-Bastardschildkröte sind hier noch zu finden.

Sundarban-Nationalpark
Sundarban-Nationalpark

Andere Sehenswürdigkeiten: Entdecken Sie die Ruinen des 400 Jahre alten Tempels bei Netidhopani; Besuch der berühmten Halliday-Insel mit Sonnenuntergang am Hiran Point

Beste Besuchszeit: September bis März

Bandipur Nationalpark

Karnataka hat sich in den letzten Jahren zu der Topdestination für Tigerliebhaber entwickelt und dieser Park ist einer der Hauptgründe dafür. Gegründet in 1974 als Teil des Tigerprojekts, Bandipur beherbergt dieser Park rund 110 Tiger (Stand: 2016) auf 874qkm. Ehemalig ein Jagdgrund für den  Maharaja von Mysore, ist Bandipur jetzt offiziell der meistbesuchte Tigerpark des Landes.

Die besten Tigerreservate Indiens
Die besten Tigerreservate Indiens

Weitere Sehenswürdigkeiten: Besuch der malerischen Bergdörfer Ooty und Coonoor; Reise in die Vergangenheit nach; Besuch der  Biligirirangan –Berge.

Beste Besuchszeit: März bis Juni

Nagarahole National Park

Dieser Park liegt im Kodagu und Mysore-Distrikt von Karnataka und bildet zusammen mit dem Bandipur National Park den größten Anteil der Tigerpopulation. Nagarhole Nationalpark ist auch bekannt als Rajiv Gandhi National Park und ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Kleine Berge, Täler, dichte Wälder und viele Flussläufe machen diesen Park so interessant für die rund 100 Tiger (ungefähre Zahl aus 2016).

Andere Sehenswürdigkeiten: Fluss Rafting an der Flussinsel Kuruva Dweep; lass die Seele baumeln am  Iruppu-Wasserfall;  zolle Respekt am Rameshwara Tempel

Beste Besuchszeit: März bis Juni

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Pushkar-Mela: Kamelmarkt in der Wüste

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DIE PUSHKAR MELA: DER GRÖSSTE KAMELMARKT IN DER WÜSTE INDIENS

Vom 05.11.2019-12.11.2019 findet wieder die alljährliche Pushka-fair statt. Ein vibrierendes, farbenfrohes Fest in der Wüste Rajasthans zum Verkauf der Kamele.

Hintergrund
Pushkar ist eine der heiligen Städte des Hinduismus. Der Legende nach entstand die Stadt als ein Lotus aus Lord Brahma‘s Hand auf die Erde fiel. Dort wo der Lotus die Erde berührte entstand der heilige Pushkar See und wenig später die Stadt. In Pushkar steht der einzige Brahma Tempel der Welt aber auch sonst weist die Stadt eine der höchsten Tempel-Dichten Indiens auf. Einmal im Jahr (Oktober/November) findet in Pushkar der größte Kamelmarkt der Welt statt. Zugleich ist die Pushkar Mela ein religiöses Pilgerfest an dessen Höhepunkt tausende Gläubige ein Bad im See nehmen welches sie von allen Süden reinigen soll.
Das Pushkar Festival ist eigentlich eine Kombination aus zwei scheinbar völlig unterschiedlichen Veranstaltungen. Es beginnt mit der Pushkar Camel Fair (oder: Pushkar Mela), dem größten Kamelmarkt der Welt, meinem eigentlichen Ziel der Reise, und geht dann fließend über in die Pushkar Puja, eine der höchsten religiösen Feiern zu Ehren des Hindugottes Brahma, dem Herrn der Schöpfung. Jedes Jahr im November kommt also richtig Leben in das ansonsten etwas verschlafene 20.000-Einwohner-Nest Pushkar im nord-indischen Bundesstaat Rajasthan, und es platzt dann während der Kamelmesse und der Pushkar Puja, oder auch dem “Festival von Kartik Purnima” aus so ziemlich allen Nähten. Kartika Purnima ist ein heiliges Fest für Hindus, Jains und Sikhs, das bei Vollmond (= Purnima) im Monat Okober oder November (= Kartika) stattfindet, abhängig vom Mondstand. Die Hotelkapazitäten Pushkars reichen dann um ein Vielfaches nicht mehr aus, sodass für die vielen Pilger und Besucher der Veranstaltungen große Zeltlager um die Stadt herum aufgebaut werden, in allen erdenklichen Standards, vom Luxuscamp mit fließend warm Wasser bis hin zum Pritschen-Sammelzelt mit Gemeinschaftstoilette.

Auf zur Pushkar Mela!
Pushkar gilt als eine der ältesten indischen Städte überhaupt und seit Urzeiten lockt sie mit ihrem Festival Menschen von überall her an – so soll das Pushkar Festival eine der ältesten “kontinuierlichen Versammlungen” in der Geschichte der Menschheit sein – wow! Die Existenz der Stadt – und des Festivals – wird schon in den beiden ältesten hinduistischen Nationalepen “Ramayana” und “Mahabharata” ab dem 4. Jh.v.Chr. nachgewiesen.

Anreise
Pushkar liegt ca. 12 km von Ajmer entfernt. Nach Ajmer fahren u.a. Schnellzüge von Neu Delhi.

Mobilität
Es gibt in Pushkar keine Rikshas da alle Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß erreicht werden können.

Sehenswürdigkeiten
Brahma Tempel, Pushkar Sarovar mit seinen Ghats, Savitri und Gayatri Tempel
Einmal im Jahr (Oktober/November) findet in Pushkar die Pushkar Fair oder Pushkar Mela statt. Dies ist ein religiöses Pilgerfest aber auch der weltgrösste Kamelmarkt. Jedes Jahr werden hier tausende Kamele, Pferde und Rinder gehandelt. Die Pushkar Fair wird heute vom Board of Tourism Rajasthan mitorganisiert und es gibt viele Aktivitäten auch für Touristen. Von allen Festen Nord-Indiens ist die Pushkar Fair sicherlich eines der schönsten.

Aktivitäten
Reitsafaris zur Pushkar Fair und Heißluftballonfahrten werden ebenfalls angeboten.

Holi Festival

| Blogbeitrag

Wir sind ein deutsch-indisches Reiseunternehmen, die Individualreisen und Gruppenreisen in Indien, Nepal, Bhutan, Malediven, Andamanen und anderen Destinationen anbieten. Das Holifest in Indien ist eins der spektakulärsten Feste, die man in Asien miterleben kann. Bereisen Sie Rajasthan oder Kerala, besuchen Sie Strände oder Tempel aber vergessen Sie nicht am 02. März 2018 in Indien zu sein um das Holifestival zu feiern.

Erleben Sie unser Indien mit seinen einzigartigen Farben und Traditionen und feiern Sie mit uns am 02. März 2018.

Gratulation zu Ihrer Entscheidung dieses einmalige Erlebnis mitzuerleben.Das farbenfrohe Holifest wurde von vielen Ländern übernommen und es werden Paraden und Farbwerffeste veranstaltet.

Das einzig echte Holifest kann man jedoch nur in Indien erleben, wo es tief in der hinduistischen Kultur verankert ist. Erleben Sie Holi mit der lokalen Bevölkerung und feiern Sie mit den Familien.

Indien | Holi Festival der Farben
Farben und Diversität stehen synonym mit indischer Kultur. Ein Land voller Traditionen, verschiedener Kulturen, Glauben und Lebensarten, welches die Besucher verzaubert. Jede Strasse, Stadt und jede Ecke erzählt eine andere Geschichte—man muss nichts weiter tun als dieser zu lauschen. Es ist gerade diese Tradition, Kultur und Feierlichkeiten, welche das Land zusammenhaelt. Eines dieser Feste ist das Holi, das Fest der Farben.

Holi, das Fest der Farben
Es ist ein Fest, dass den Sieg des Guten ueber das Böse zelebriert und das Jahr der neuen Ernte ankündigt. Ein Fest voller Farben, Emotionen und Glück koennte sich nicht besser Ausdruck verleihen als über alle Farben des Regenbogens. Das zentrale Ritual des Holifestivals ist das werfen und anmalen mit Wasserfarben und Pudern. Besuche Indien zu Holi und das Land ist eingetaucht in atemberaubenden Farben. Farbnebel steigen auf und treiben durch die Strassen um die Nachricht von Glück und Zufriedenheit zu verbreiten.

Niemals ist das Land so vielfaeltig und bunt wie zu dieser Zeit und die Menschen feiern, trinken, tanzen und freuen sich. Jede Farbe hat ihre eigene Bedeutung und jeder Anlass hat seine eigene Farbe. Jede Farbe hat eine eigene Kraft und symbolisiert eine Staerke im Leben, so das Farbe und Leben untrennbar sind. Die populaersten Farben sind die hellsten, staerksten wie blau, gelb, rot, lila, pink und gruen. Farben wie schwarz und weiss werden nicht verwendet.

Farbsymbolik Holi
Obwohl weiss Reinheit symbolisiert, wird ihm auch eine gewisse Schwere zugeschrieben. Witwen in Indien tragen weisse Kleidung. Schwarz wird als teuflische, schlechte Farbe angesehen und wird dennoch auch genutzt um boese Einfluesse zu vertreiben. So wird z.B. auch einem Neugeborenen ein schwarzer Fleck auf die Stirn gemalt um das teuflische zu vertreiben.
Frueher wurden die sogenannten “gulal” Farben des Holi zuhause hergestellt aus Blueten eines Baumes, der Flammen des Waldes genannt wird. Die Blueten wurden in der Sonne getrocknet und zu einem feinen Brei gemahlen. Dieser Staub wurde mit Wasser vermischt und ergab ein intensives safranrot. Dies war die Farbe des Holi bis die chemischen Farben Einzug nahmen.

An diesen Tagen ist es nicht verboten Wasserballone auf Fremde zu werfen, Ihnen das Gesicht mit Farben einzureiben. Dies ist Teil des Festes. Kinder warten an strategischen Ecken um moeglichst viele Personen bewerfen zu koennen.
Jede Farbe hat eine eigene Bedeutung. Rot ist die Farbe der Ehe. Die Braut traegt rot in Indien was Fruchtbarkeit, Liebe und Schoenheit symbolisiert.Die Stirn wird mit roter Farbe bemalt und als Zeichen fuer eine verheiratete Frau wird ein roter Punkt auf die Stirn gemalt.
Gelb ist ebenfalls eine wichtige Farbe fuer die indische Psyche, da es synonym steht fuer Kurkuma Gelbwurz und religioes sehr wichtig ist. Fast wichtiger ist noch der medizinische Aspekt dieses Gewuerzes, der aus historischen Zeiten ueberliefert wurde. Auch heute noch wird es gegen Infektionen und Magenbeschwerden verwendet.

Blau ist die Farbe des Lordes Krishna. Gruen szmbolisiert neue Beginne, Ernte und Fruchtbarkeitund ist die Farbe der Muslime in Indien. Safran wird assoziiert mit Hinduismus und Staerke.

Indien ist immer eine Reise wert jedoch erscheint dieses facettenreiche Land zur Zeit des Holi noch viel farbenpraechtiger.

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